Michael Treber bleibt Headcoach der Fighting Farmers

Montabaur. Die Mission ist noch nicht beendet. Die Fighting Farmers Montabaur und Michael Treber setzen ihren gemeinsamen Weg fort. Der Headcoach hat für eine weitere Saison zugesagt und wird auch künftig an der Seitenlinie der Westerwälder stehen.

Für die Verantwortlichen ist die Verlängerung ein klares Zeichen für Kontinuität – aber auch für den sportlichen Anspruch des Vereins. Seit November 2019 ist der erfahrene Coach eng mit den Farmers verbunden. Unter seiner Führung entwickelte sich Montabaur vom ambitionierten Regionalligisten zu einer festen Größe in der GFL2. 2022 gewann das Team die Meisterschaft in der Regionalliga Mitte. Ein Jahr später folgte die Perfect Season: erneut Regionalliga-Meister, ungeschlagen und verbunden mit dem Aufstieg in die GFL2. Dort sorgten die Farmers 2024 direkt für Aufsehen und wurden als Aufsteiger Vizemeister der Süd-Gruppe.

Nach dieser intensiven und erfolgreichen Phase entschied sich Treber im Herbst 2024 bewusst dafür, als Trainer eine Pause einzulegen. Die Saison 2025 verfolgte er nicht von der Seitenlinie, sondern mit Abstand zum täglichen Football-Geschäft. Eine Entscheidung, die ihm die Möglichkeit gab, neue Energie zu sammeln und den Sport aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Doch die Verbindung zu den Farmers und zum Football blieb. Nach einem Jahr Auszeit kehrte Treber zur Saison 2026 als Headcoach nach Montabaur zurück – mit neuer Energie, aber mit den gleichen hohen Ansprüchen an sich selbst und seine Mannschaft. Zusätzlich übernahm er die Verantwortung für die Offense. Die aktuelle Saison bestätigte dabei erneut, dass die Farmers auch unter schwierigen Bedingungen in der GFL2 konkurrenzfähig sind.

Für Kevin Brüngel, Sportdirektor der Fighting Farmers, ist die weitere Zusammenarbeit deshalb der konsequente nächste Schritt.
„Michael hat dieses Programm über viele Jahre entscheidend mitgeprägt. Zwei Regionalliga-Meisterschaften, eine Perfect Season, der Aufstieg und anschließend direkt die Vizemeisterschaft in der GFL2 sprechen sportlich eine klare Sprache. Aber die Saison 2026 hat uns auch gezeigt, wie wichtig seine Erfahrung und seine Führung für diese Mannschaft sind. Für uns war deshalb klar, dass wir diesen Weg gemeinsam fortsetzen wollen.“

Auch Alexandra Marx, 1. Vorsitzende der Fighting Farmers, sieht in der Verlängerung ein wichtiges Signal für den gesamten Verein.
„Nach seiner Auszeit 2025 ist er mit Energie und klaren Vorstellungen zurückgekommen. Er kennt den Verein, unsere Strukturen und die Menschen, die hier sehr viel Arbeit investieren. Diese Kontinuität auf der wichtigsten sportlichen Position gibt uns Planungssicherheit und ist ein starkes Signal an Mannschaft, Coaches, Nachwuchs, Fans und Partner.“

Treber : „Ich freue mich über das Vertrauen und darüber, dass wir diesen Weg gemeinsam weitergehen. Wenn ich zurückblicke, haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Wir haben Meisterschaften gewonnen, sind aufgestiegen und haben gezeigt, dass Montabaur in der GFL2 erfolgreich Football spielen kann. Aber für mich ist entscheidend, was als Nächstes kommt. Wir wollen jedes Jahr besser werden. Wir wollen Spieler entwickeln, unseren eigenen Nachwuchs stärker einbinden und eine Mannschaft auf dem Platz haben, mit der sich die Menschen in Montabaur und im Westerwald identifizieren können. Wir wollen schnellen, physischen und disziplinierten Football spielen – und natürlich wollen wir sportlich den nächsten Schritt machen.“

Treber bringt dafür Erfahrung weit über Montabaur hinaus mit. Vor seiner Zeit im Westerwald war er unter anderem Headcoach der Wiesbaden Phantoms sowie Headcoach der deutschen Jugend-Nationalmannschaft. Bei den Farmers arbeitete er in unterschiedlichen Rollen und verantwortete sowohl die Defense als auch die Offense. Seine bisherige Zeit in Montabaur steht für einen der erfolgreichsten Abschnitte in der Geschichte des Vereins.

Mit der Verlängerung ihres Headcoaches haben die Fighting Farmers frühzeitig eine der wichtigsten Personalentscheidungen für die kommende Saison getroffen. Die sportliche Planung kann damit weiter Fahrt aufnehmen – vom Coaching Staff über den Kader bis hin zur Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

Foto: Lena Brüngel (@_elembee)