Elmshorn, 18. Dezember 2018 – Vor gut sieben Jahren nahmen Freunde Eldert Terekuu zu einem Training der Hamburg Dockers mit. Und bis heute blieb er dem American Football treu. „Aus meiner Sicht ist es einfach der beste Teamsport. Der Zusammenhalt ist größer als beim Fußball. Und ich mag es einfach zu tacklen“, sagt der 23 Jahre alte Personal Trainer aus Hamburg-Bahrenfeld, der im kommenden Jahr für die Elmshorn Fighting Pirates in der GFL 2 antritt.

Terekuu kommt vom Erstligisten Kiel Baltic Hurricanes und wurde dort als Free Safety oder Cornerback eingesetzt. „Meine Stärken sind mein Tackling und meine Schnelligkeit“, sagt der 23-Jährige. Von Beginn an spielte er ausschließlich in der Defense und verhinderte auch bei Hamburg Heat, den Huskies, dem Jugendbundesliga-Team der Dockers und den St. Pauli Buccaneers Touchdowns des Gegners.

Die letzten beiden Spielzeiten war Terekuu, der im Alter von drei Jahren mit seiner Familie aus Ghanas Hauptstadt Accra nach Hamburg kam, fester Bestandteil der „Wirbelstürme“ aus der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Nun soll der kampfsporterprobte Fitness-Fanatiker die Pirates-Defensive stabilisieren. „Ich freue mich sehr, Eldert an Bord zu haben“, sagt Headcoach Jörn Maier, der den dritten Elmshorner Neuzugang als „ganz wichtigen Baustein“ im Elmshorner Abwehrverbund bezeichnet. „Mit ihm haben wir einen Modellathleten von uns überzeugen können, der sowohl als Cornerback als auch als Safety in der vergangenen Saison in Kiel überragende Leistungen gezeigt hat. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm auf dem Feld besser in der Passverteidigung werden“, lobt er Terekuu.

Der Neupirat will am liebsten so schnell wie möglich zurück in seine alte Liga. „Ich möchte mit den Pirates Meister werden und aufsteigen. Das Team ist gut genug, dieses Ziel zu erreichen“, so Terekuu, der einige Mitspieler wie etwa Miguel Boock, Daniel Laporte oder Diego Sanchez schon von seinen früheren Stationen her kennt. Mit dem US-Amerikaner Joe Roman (76), der 2019 die Defensive Backs in Elmshorn und damit auch ihn coacht, hat Terekuu allerdings noch keine Bekanntschaft gemacht: „Ich habe von den Jungs aber viel Gutes über ihn gehört. Ohnehin haben wir mit zwölf Trainern in Elmshorn einen großen und echt guten Coaching Staff. Das alles hat den Wechsel sehr interessant für mich gemacht.“

Bislang haben Wide Receiver Diego Sanchez, der Defensive Back Robby Kendall (USA), die beiden Hamburger Offense-Liner Gian de Guzman und Gregor Hartmann, Defense-Ende Justin Schieck und nun also Terekuu den Freibeutern ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben – weitere Verstärkungen folgen. Momentan bereiten sich die Pirates im Hallentraining auf die voraussichtlich Anfang Mai 2019 beginnende GFL 2-Saison vor.

 

Text: Fiete Möldenstein

Foto: f.a.Manningeaux

 

Über die Fighting Pirates:

Die Fighting Pirates wurden 1991 als Abteilung des EMTV gegründet. Insgesamt treten vier Football-Teams in den Altersklassen „Herren“, „A-Jugend“, „B-Jugend“ und „C-Jugend“ bei Meisterschaften an. Erfolge feierten die Footballer mit dem Gewinn der Oberligameisterschaft 1997, 2003, 2011 und der Verbandsligameisterschaft 2002. In 2017 gelang ihnen die Regionalliga Meisterschaft und der Aufstieg in die German Football League 2. Außerdem tragen die Footballer alljährlich den American Day aus – die Spiele gelten als Zuschauermagneten in Elmshorn. Alle Heimspiele finden im Krückaustadion statt.

 

Elmshorn Fighting Pirates
Elmshorn Fighting Pirates
Über die Fighting Pirates: Die Fighting Pirates wurden 1991 als Abteilung des EMTV gegründet. Insgesamt treten vier Football-Teams in den Altersklassen „Herren“, „A-Jugend“, „B-Jugend“ und „C-Jugend“ bei Meisterschaften an. Erfolge feierten die Footballer mit dem Gewinn der Oberligameisterschaft 1997, 2003, 2011 und der Verbandsligameisterschaft 2002. In 2017 gelang ihnen die Regionalliga Meisterschaft und der Aufstieg in die German Football League 2. Außerdem tragen die Footballer alljährlich den American Day aus – die Spiele gelten als Zuschauermagneten in Elmshorn. Alle Heimspiele finden im Krückaustadion statt.

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