Mit einem ungefährdeten 41:13 (13:0; 21:0: 7:7; 0:6) Sieg vor knapp 2.800 Zuschauern im heimischen Eintracht-Stadion in Braunschweig gegen die Hildesheim Invaders, sichern sich die New Yorker Lions von Head Coach Troy Tomlin ihre fünfte Nordmeisterschaft in Folge und können damit bereits jetzt frühzeitig mit den Planungen für die Play-Offs beginnen.
Garant für den Sieg auf Seiten der Lions waren dabei neben Runningback David McCants und dem wieder genesenen Nathaniel Morris im Angriff, auch die gesamte Verteidigung der Löwenstädter, die durch Defense Koordinator Dave Likins erneut nahezu perfekt auf den Gegner eingestimmt war.
So waren McCants und Morris in der Offense der Braunschweiger alleine für einen Raumgewinn von über 300 Yards verantwortlich und die Verteidigung konnte u.a. drei Mal den Ball des gegnerischen Spielmachers abfangen und durch Jonathon Rollins sogar einen bis in die Endzone des Gegners zum Touchdown zurücktragen.
Das Spiel begann mit dem Kick-Off der Hausherren in Person von Tom van Duijn.
Nach einem Return von Christian Fette begannen die Hildesheim Invaders ihren ersten Drive des Spiels an der eigenen 28 Yard Linie, mussten sich aber schnell der starken Verteidigung Braunschweigs geschlagen geben und sich per Punt vom Angriffsrecht trennen.
Der Angriff der Lions um Quarterback Casey Therriault machte seine Sache deutlich besser und marschierte schnurstracks Richtung Invaders Endzone. Zwei First Downs durch David McCants und Passfänge von Nathaniel Morris, Nils Gehrke und Christian Bollmann und die Lions standen erstmalig dicht vor der Hildesheimer Endzone. Zwei Spielzüge später war es Nathaniel Morris überlassen, nach einem sechs Yard Pass von Therriault, sein Team erstmalig mit 6:0 (PAT nicht gut) in Führung zu bringen. Der Ausbau der Führung für die Löwen geschah dann umgehend bereits einen Angriffsspielzug der Gäste aus Hildesheim später. Einen Passversuch von Quarterback Zachary Cavanaugh fing Jonathon Rollins ab und trug die Interception über 20 Yards zum 13:0
(PAT T. van Duijn) zurück in die Endzone der Gäste.
Auch der nächste Drive der Hildesheimer Offense gestaltete sich schwierig. Zwar fing man gut an und arbeitete sich bis an die 13 Yard Linie der Braunschweiger vor, doch hatte im Anschluss der finnische Linebacker der Gastgeber, Roni Salonen, etwas dagegen das mehr für die Gäste heraus sprang.
Bei einem eigenen Lauf verlor Invaders Spielmacher Cavanaugh den Ball und das freie Spielgerät sicherte Salonen im Anschluss für seine Farben.
Leider konnten die New Yorker Lions kein Kapital aus den Ballverlust der Invaders schlagen und man musste punten. Die Hildesheim Invaders wechselten nun auf der Position des Spielmachers Zachary Cavanaugh gegen seinen Landsmann Paul Nelson Hughes aus, doch auch der machte umgehend seine Bekanntschaft mit der Braunschweiger Verteidigung. Erneut war es Roni Salonen der etwas gegen einen Raumgewinn der Gäste einzuwenden hatte und den allerersten Passversuch von Hughes tief in der Hildesheimer Spielfeldhälfte abfing.
Nur zwei Spielzüge später erhöhte David McCants mit einem ein Yard Lauf die Führung der Lions auf 20:0 (PAT T. van Duijn) mit dem ersten Spielzug des zweiten Spielviertels.
Auch im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts konnten die Hildesheim Invaders auf beiden Seiten des Balls kein passendes Mittel gegen die überlegenden New Yorker Lions finden.
So mussten die Gäste sich immer wieder via Punt schnell vom eigenen Angriffsrecht trennen bzw. in der Verteidigung weitere zwei Touchdowns bis zur Halbzeit hinnehmen.
Das 27:0 (PAT T. van Duijn) aus Sicht der Gastgeber bereiteten erneut Nathaniel Morris und David McCants mit Passfängen und Läufen vor und Christian Bollmann vollstreckte zum Score nach einem neun Yard Pass von Casey Therriault.
Ähnlich auch beim 34:0 (PAT T. van Duijn), abermals waren Morris und McCants die Wegbereiter zum Touchdown, den letztendlich Nathaniel Morris, selbst nach einem wunderschönen Pass über 40 Yards von Therriault, erzielte. Dieser Spielstand war auch gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand.
Nach der Pause nahmen die Gastgeber etwas das Tempo aus dem Spiel und gaben dadurch den Hildesheim Invaders ein wenig mehr ins Spiel finden.
Doch die ersten Punkte in Quarter drei erzielten wieder die Braunschweiger, dieses Mal in Person von Runningback und mittlerweile Urgestein der Löwen, Jabari Johnson.
Mit zwei eigenen Läufen über 12 und 23 Yards sowie einen 38 Yard Pass von Therriault auf Morris, arbeitete man sich bis an die Hildesheimer neun Yard Linie voran. Nach einer Strafe gegen die Invaders überbrückte Johnson im nächsten Versuch die verbleibenden zwei Yards zum 41:0
(PAT T. van Duijn) und baute damit nicht nur die Führung für seine Mannschaft weiter aus, sondern erzielte seinen insgesamt 50. Touchdown im Jersey der Braunschweiger Footballer.
Zwar war die Partie bereits zur Mitte des dritten Spielabschnitts entschieden, doch ganz kampflos aufgeben wollten die Hildesheim Invaders dann doch nicht.
Besondern Quarterback Paul Hughes und sein Receiver Paul Bogdann fanden nun immer wieder Lücken in der Verteidigung und nutzen diese zu ihren Gunsten aus. So erzielte Bogdann, nach einem 29 Yard Pass von Hughes, den Anschluss zum 41:7 (PAT P. Jung) im dritten Spielviertel und das Endergebnis zum 41:13, stellte Invaders Runningback Phillip Gamble, nach einem sieben Yard Pass von Hughes, kurz vor Ende der Partie im vierten und letzten Spielviertel her.
Die New Yorker Lions Offense selbst scorte nun unter der Regie von Tom van Duijn nicht mehr, aber die Verteidigung der Löwen konnte noch mit einer weiteren Interception in Person von Tim Unger und einem Sack von Georg Burmeister gegen Invaders Spielmacher Paul Hughes, für Highlights sorgen.
Mit diesem Sieg gegen die Hildesheim Invaders behalten die Löwen auch in ihrem 12. Spiel der
GFL Saison 2017 ihre weiße Weste.
Zwei Spiele stehen nun noch in der regulären Saison auf dem Plan, wobei es dabei nächsten Sonntag (27.8) zum Auswärtsspiel nach Köln zu den Cologne Crocodiles geht und eine Woche später, am Samstag dem 2. September im heimischen Eintracht-Stadion, die Berlin Adler zu Gast sein werden.
Die Play-Offs beginnen dann am 16. September mit dem Play-Off Viertelfinale gegen den vierten der GFL Süd.

Scoreboard
06:00   6 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Morris (PAT nicht gut)

13:00   20 Yard Interception Return-TD Jonathon Rollins (PAT T. van Duijn)

20:00   1 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. van Duijn)

27:00   9 Yard TD-Pass C. Therriault auf C. Bollmann (PAT T. van Duijn)

34:00   40 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Morris (PAT T. van Duijn)

41:00   2 Yard TD-Lauf J. Johnson (PAT T. van Duijn)

41:07   29 Yard TD-Pass P. Hughes auf P. Bogdann (P. Jung)

41:13   7 Yard TD-Pass P. Hughes auf P. Gamble (PAT nicht gut)

Braunschweig New Yorker Lions
Braunschweig New Yorker Lions
Gegründet: 1987 Farben: schwarz / rot Spielstätte: Eintracht-Stadion, Braunschweig Erfolge: Deutscher Meister 1997, 1998, 1999, 2005, 2006, 2007, 2008, 2013, 2014, 2015, 2016 Eurobowl-Sieger: 1999, 2003, 2015, 2016 Head Coach: Troy Tomlin Die Lions aus Braunschweig feiern im Jahr 2017 ihr 30-jährigens Bestehen. Was kann in so einem Rahmen schöner sein, als erneut für Rekorde zu sorgen. Zum einen kann man mit dem evtl. 12.Meistertitel den bereits bestehenden Rekord weiter ausbauen, zum anderen kann man mit einem möglichen fünften Meistertitel in Folge hier eine neue Rekordmarke setzen. Ähnliches gilt auch für den europäischen Wettbewerb. Auch im Eurobowl (BIG6) könnten die Braunschweiger mit einem möglichen dritten Titel in Folge eine Rekordmarke setzen. Bis dahin haben die New Yorker Lions aber noch ein schweres Stück Arbeit vor sich.
http://www.newyorker-lions.de/

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