Samstag, 29.04.2017
Kickoff 16:00 Uhr

GFL2 Süd
Inn-Energie-Arena

Kirchdorf Wildcats

Nürnberg Rams

34
55

Quarterstände

TeamsQ1Q2Q3Q4
KW714013
NR1413622
Gamestats

Zum Saisonauftakt mussten die Kirchdorf Wildcats im eigenen Stadion gegen die Nürnberg Rams eine herbe 55:34 Schlappe einstecken, die laut Headcoach Christoph Riener allerdings vermeidbar gewesen wäre. „Wir haben mit unserer Defense ein schlechtes Spiel abgeliefert. Eines der schlechtesten, seit ich bei den Wildcats Coach bin“, so die nüchterne Aussage am nächsten Tag, nach den ersten Analysen. Die Wildcats liefen von Beginn an immer den Nürnbergern hinterher, die in den ersten beiden Vierteln mit 7:0, 14:7, 21:14 und 27:14 in Führung lagen. Der guten Offense Leistung der Hausherren war es zu verdanken, dass immer wieder der Anschluss gefunden werden konnte. Touchdowns von Madison Mangum (2x durch Pass) und Quarterback Jadrian Clark mit den jeweiligen Zusatzpunkten von Lukas Anzeneder verhinderten allerdings Schlimmeres und zur Halbzeit stand es nur 21:27 für die Rams.

Im dritten Viertel hielt dan die Defense der Wildcats größtenteils. Quarterback Sacks von Benedikt Probstmeier, Artur Buchner und Christoph Asenkerschbaumer sorgten für Lichtblicke. Dann folgte das letzte Quarter. Die Rams tauschten den Quarterback beim Stand von 33:21. Für die Wildcats war es wieder Madison Mangum, der einen Pass in der Endzone fing und Kirchdorf war auf 33:28 heran. Die Wende im Spiel schien greifbar, doch dann schlugen die Nürnberger noch zweimal zu. Mit einm 48 Yard Big Play stellten die Franken auf 41:28 und später auf 49:28. Das Spiel war gelaufen. Drei Minuten vor Ende kamen die Wildcats mit einem Pass von Clark auf Lukas Anzeneder noch auf 34:49 heran. Am Ende hieß es sogar 55:34 für die Rams und die Wildcats waren bedient. Für die Kirchdorfer war der Auftakt natürlich enttäuschend. „Wir hatten gut trainiert und die Defense war eigentlich an jedem Spielzug der Rams dran“, meinte Riener nach dem Spiel, „nur wurden die Tackles nicht gemacht“. In der Offense war nach einigen kurzen Ausfällen einzelner Receiver die fehlende Spielpraxis von Quarterback Jadrian Clark noch zu spüren. „Das Timing war noch nicht ganz da, dafür machte die Offense Line ein herausragendes Spiel“, so der Coach. „Wir werden jetzt nicht den Kopf hängen lassen und uns bis zum nächsten Spiel am 28.April in Fürstenfeldbruck gut vorbereiten“, so der Coach. Drei Wochen Pause hat die Mannschaft jetzt und Zeit sich zu erholen um dann beim Aufsteiger Fursty Razorbacks vielleicht die ersten Punkte einzufahren.

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